Willkommen auf der Seite der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit



Wir laden sie herzlich zu den kommenden Veranstaltungen ein:


• 27. Januar, 18.00 Uhr - Katharinenkirche

Ausstellungseröffnung: „Ertragen können wir sie nicht“ - Martin Luther und die Juden

Vor 500 Jahren begann die Reformation. Ein Ereignis, das Welt nachhaltig veränderte und bis heute prägt.
Dieses Jahr bietet aber auch die Gelegenheit, sich mit den Seiten Luthers zu beschäftigen, die lange im Zuge einer allgemeinen (gewollten oder gedankenlosen) Heldenverehrung vernachlässigt worden sind.
Vor allem seine Haltung gegenüber dem Judentum und den Juden verlangt eine nähere Betrachtung.
Im Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde St. Katharinengemeinde wurde die Ausstellung: „Ertragen können wir sie nicht“ - Martin Luther und die Juden ausgeliehen und in der Katharinenkirche gezeigt.
Mit einem Gottesdienst wird die Ausstellung eröffnet. Die Predigt hält Prof. Martin Jung, Osnabrück.

Öffnungszeiten der Ausstellung (läuft bis zum 17. Februar):

Wochentags von 10.30 Uhr bis 16.30.
Der Eintritt ist frei.

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• 29. Januar, 17.00 Uhr - Steinwerk St. Katharinen

Vortrag - Luthers Juden

Thomas Kaufmann referiert über das angegebene Thema.
Prof. Kaufmann, geb. 1962, ist Professor für Kirchengeschichte an der Universität Göttingen und ist Vorsitzender des Vereins für Reformationsgeschichte.

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• 8. Februar, 19.00 Uhr - Gemeindehaus der Bergkirche (Bergstraße 16)

Die Lesung von Georg Stefan Troller: „Unterwegs auf vielen Straßen“

muss leider ausfallen. Der Autor ist erkrankt. Bereits erworbene Karten können zurückgegeben werden.

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• 12. Februar, 17.00 Uhr - Steinwerk St. Katharinen

Film - „Singen und widerstehen“

Der Kirchenmusiker und Pfarrer Richard Gölz, bekannt durch sein „Chorbuch“, engagierte sich in der so genannten Württembergischen Pfarrhauskette und rettete in Verbindung mit dem “Büro Grüber“ während des Dritten Reichs vielen Juden das Leben. Er und seine Frau wurden dafür als „Gerechte unter den Völkern“ in Yad Vashem geehrt.
Seine Enkelin zeigt in diesem Film sein besonderes Leben, sein Engagement für die Kirchenmusik und sein Wirken als Theologe.

• 26. Februar, 16.00 Uhr - Räume der Jüdischen Gemeinde

Die Stipendiaten von LMN (Live Music Now) Münsterland – Yehudi Menuhin musizieren wieder für die Jüdische Gemeinde und für uns.
Zu Gehör kommen Werke des Komponisten Lev Lessine, der, aus St. Petersburg hierher gekommen, vor einigen Jahren hier in Osnabrück starb.
Seine Witwe wird in sein Leben und Werk einführen und an den Komponisten erinnern, der im vergangenen Jahr 80 Jahre alt geworden wäre.


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• 21. März, 19.30 Uhr - Volkshochschule

Buchvorstellung durch Jörg Armbruster - „Willkommen im Gelobten Land“

Der bekannte Journalist Jörg Armbruster beschäftigt sich mit dem Schicksal der „Jeckes“, den aus Deutschland nach Israel gekommenen Juden befasst.
Was geschah mit den Juden, die vor dem zunehmenden Naziterror in den dreißiger Jahren nach Eretz Israel flüchteten? Und wie erging es den Holocaust-Überlebenden, die nach dem Zweiten Weltkrieg in das "Gelobte Land" auswanderten, um dort ein neues Leben zu beginnen? Sie mussten ihr Umfeld, ihre Kultur, ihre Sprache, ja ihre gesamte Lebensgrundlage hinter sich lassen. Sie landeten oft mit nichts als einem Bündel traumatischer Erfahrungen und der Hoffnung im Gepäck, hier einen sicheren Zufluchtsort zu finden. Doch in vielen Fällen ging dieser Wunsch lange nicht in Erfüllung.
Von früheren Einwanderer-Generationen wurden sie "Jeckes" genannt, und das war nicht nur spöttisch, sondern durchaus auch abfällig gemeint. "Kommst du aus Überzeugung oder aus Deutschland?", lautete eine gängige Redewendung. Die von Flucht oder Lagerleben gezeichneten Menschen, die in den palästinischen, später israelischen Hafenstädten an Land gingen, wurden oft argwöhnisch als Fremde beäugt und blieben es auch lange. Sie entsprachen nicht dem Ideal des zionistischen Pioniers, der beherzt zupackt, um einen neuen Staat zu erschaffen.Jörg Armbruster ist durch Israel gereist, um mit möglichst vielen dieser heute um die neunzig Jahre alten Zeitzeugen zu reden. Hier ist er auf bewegende Lebensgeschichten gestoßen, die Überlebensgeschichten sind - bestimmt von dem Willen, sich gegen alle Widerstände zu behaupten. Und er erzählt davon, wie Herkunft und Erfahrungen der aus Deutschland vertriebenen Menschen deren Nachfahren in der zweiten und dritten Generation bis heute prägen. Ein Buch über die "immerwährende Gegenwart der Vergangenheit in Israel", ohne die ein Verständnis für das Geschehen im Nahen Osten unvollständig bleibt.

Eine Veranstaltung der VHS, der GCJZ und der DIG.